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  • VOM DENKEN DES UNGEDACHTEN

DIE WAHREN ABENTEUER ENTSTEHEN IM KOPF

Denken? Das Abenteuer wagen: Wie oft stecken wir im Ghetto des gewohnten Denk-Schemas fest. Dabei wäre das Ausbrechen aus den eingefahrenen Denkbahnen viel spannender. Die wahren Abenteuer spielen im Kopf. 

Rätsel? Ein gutes Rätsel macht den Kopf frei. Egal ob leicht oder schwer, entscheidend ist etwas anderes: Ein gutes Rätsel soll einen Dreh haben, einen Twist – und idealerweise den Hirnpatsch-Effekt: Mensch, da hätte ich doch draufkommen können! Eines aber darf ein Rätsel niemals sein: Langweilig. 

Wissen? Wir wissen immer mehr und verstehen immer weniger. Wissen wird uns an jeder Ecke hinterhergeworfen, Wikipedia und Google lassen grüßen. Alles Wissen dieser Welt ist nur einen Knopfdruck weit weg. Und wer ohnehin alles weiß, löst keine Rätsel. 

Beispiel: Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres. Was ist der längste Monat? Die Lösung kennt jeder, nur draufkommen muss man: Es ist der Oktober, denn der dauert 31 Tage plus eine Stunde. Wie bitte? Ach ja, Ende Oktober stellen wir die Uhr um eine Stunde von Sommerzeit auf Normalzeit zurück. Patsch! 

Das Gegenteil von Wissen? Wissenwollen. Denn Wissenwollen ist Leben. Rätsel lösen nur Menschen, die wissen wollen. 25 Millionen Deutsche spielen Lotto, 42 Millionen lösen Rätsel. 

240.000 Arbeitstage,  so hat ein Unternehmensberater ausgerechnet, gehen für die Lösung eines der großen Rätsel wie dem Rätselrennen drauf. 

CUS

CUS gilt als „der gemeinste Fragensteller der Nation“ (taz).

CUS schrieb über Jahre für das SZ-Magazin das schwerste Rätsel Deutschlands und für das NZZ Folio das schwerste Rätsel der Schweiz. Erfüllte sich und vielen anderen Kindheitsträume mit Schatzsuchen für Langenscheidt, für Walt Disney Films oder für die Deutsche Bahn. Machte aus dem Sieger-BMW von Le Mans ein Rätsel in 3D. Kann auch einfach. Nur nicht langweilig.

Begann als Werbetexter, zum Spaß manchmal bis heute. Schrieb große Reportagen für Zeitschriften. Bringt Menschen zum Denken. Aus Spaß bis heute.