2020: In zehn Folgen lädt die Zeitschrift Stern zu einem Rätsel kreuz und quer durch die Republik.

Ein ganz neuer Rätselansatz, eine ganz neue Bildsprache. Und immer wieder überraschende Ausblicke.

Ausschnit aus dem Rätsel
zu Hamburg

Beispiel Hamburg: Tausendmal gsehen, nie hingeschaut – diesen Blondschopf kennt man doch. Bloß woher?

Und dann sind da die ominösen Musiknoten und „verDi“. Was hat das zu bedeuten?

Erster Lösungsschritt: An der gezeigten Stelle in Hamburg gastierte James Bond alias Pierce Brosnan. Im 007-Film Tomorrow Never Dies klettert er aufs Dach des Hotels Atlantic in Hamburg. „VerDi“ taucht exakt so wie hier zu sehen im Logo des Films auf, etwa auf dem Filmplakat.

Zweiter Schritt: Einmal im Hotel Atlantic angekommen, war der Schritt zu Pop-Legende Udo Lindenberg nicht mehr weit. Im Hotel Atlantic residierte Panik-Udo über Jahrzehnte. Sein bekanntestes Stück? Sie kennen es, auch wenn Sie sonst noch nie etwas von Lindenberg gehört haben. Dieses Stück wird durch die Noten dargestellt.

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Dritter Schritt: Bei näherer Betrachtung sind es aber keine normalen Noten sondern es handelt sich um eine Schlagzeug-Notation, die Drummer als Gedächtnisstütze verwenden. Und Udo saß zu Beginn seiner Karriere an den Drums. Nicht dass Udo die Notation damals gebraucht hätte, wir haben sie nachträglich angefertigt, sie ist sonst nirgends zu finden.

Letzter Schritt: Was also ist das bekannteste Stück, in dem Udo Lindenberg den Schlegel schwang? Es ist die Titelmelodie der Kultserie Tatort. Bingo!

Und der Blondschopf? Weder James Bond, noch Udo Lindenberg, trotzdem überaus bekannt. Findet sich in Hamburg unweit von Außenalster und Hotel Atlantic. Na?